Die Nominierten im Businessplan Wettbewerb Nordbayern 2025, Phase 2

Diese Startups pitchen um den Sieg

Welches Gründerteam aus Nordbayern hat die Chance auf einen Siegerplatz in der zweiten Wettbewerbsphase? Hier stellen wir euch die nominierten Startups vor.

Am 27. Mai küren wir im Prüfeninger Schlossgarten in Regensburg die Sieger aus Phase 2 des Businessplan Wettbewerbs Nordbayern. Lernt die Teams kennen, erfahrt mehr über ihre Innovationen und geht aktiv ins Netzwerken!

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BOORGENs digitale Plattform "Click to Build" verbessert den Neubau durch die nahtlose Integration von Planung, Genehmigung, Finanzierung und serieller Fertigung. Bauherren und Dienstleister konfigurieren Gebäude selbst. BOORGEN automatisiert den Vorgang und vergibt die Aufträge standardisiert an lokale Partnerfabriken. Planen und Bauen wird einfacher, nachhaltiger, schneller, günstiger, risikoloser und mit messbarem Beitrag zur lokalen Wertschöpfung.

BreatheAssist von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist ein neuartiges Intensivbeatmungsgerät. Die Mess- und Steuereinheit am Patienten reagiert in Echtzeit auf jeden Atemimpuls. Das System gleicht den Tubuswiderstand erstmalig vollständig aus und ermöglicht eine "elektronische Extubation". Patienten atmen natürlich, bleiben bei Bewusstsein und erhalten ihre Atemmuskulatur. Die Vorteile sind weniger Lungenschäden, kürzere Beatmungszeiten, reduzierter Sedierungsbedarf und erhebliche Entlastung des Klinikpersonals.

ENDOLEASE aus Würzburg entwickelt eine implantierbare Plattformtechnologie zur präzisen, lokalisierten Medikamentenfreisetzung direkt in den arteriellen Blutstrom. Diese Technologie minimiert systemische Nebenwirkungen und maximiert die Behandlungseffizienz durch gezielte Wirkstoffabgabe an betroffene Gewebe oder Organe. ENDOLEASE hat großes Potenzial für schwer therapierbare Krankheitsbilder in der Kardiologie, Onkologie, Neurologie und Transplantationsmedizin.

fiveD von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt eine hyper-realistische Radar-Simulationsplattform. Dank physikbasierter Modellierung können Radarsysteme effizient entwickelt, optimiert und validiert werden - von der Sensorhardware bis zur KI-gestützten Signalverarbeitung. Unternehmen aus der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Automatisierung und weiteren Bereichen profitieren von beschleunigten Entwicklungszyklen, geringeren Kosten und verbesserter Performance.

Globemee aus Nürnberg ist eine digitale Relocation-Plattform, die internationale Fachkräfte durch KI-gestützte Roadmaps, Sprachtraining und Visumsbegleitung effizient auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet. Nach erfolgreicher Qualifizierung vermittelt Globemee passende Talente direkt an Unternehmen in Deutschland. Ein skalierbares Modell zur Lösung des Fachkräftemangels.

LaMa Recycling Technologies aus Würzburg entwickelt eine skalierbare Lösung, um Kunststoffabfälle aus der Industrieproduktion – insbesondere aus Bau und Hygiene – wieder in den Wertstoffkreislauf zu bringen. Statt in der Verbrennung zu landen, sollen diese hochwertigen Post-Industrial Reststoffe (PIR) künftig als Rohstoff für neue Produkte genutzt werden. Das spart Abfall und macht tausende Tonnen Kunststoff wieder nutzbar.

nara ist eine KI-gestützte Mitarbeiterin im First-Level-Support, die rund um die Uhr per Sprache, Chat und Bildschirmanalyse arbeitet. Mithilfe des proprietären Ansatzes „Dynamic Solution Synthesis“ erkennt, löst und dokumentiert sie IT-Probleme in Echtzeit. Auch solche, die noch nie zuvor aufgetreten sind. So entlastet sie IT-Abteilungen spürbar. Die DSGVO-konforme SaaS-Plattform ist skalierbar, effizient und schnell integrierbar.

Pelora aus Erlangen entwickelt ein hochpräzises Indoor-Ortungssystem, das die Echtzeit-Lokalisierung von Bluetooth-fähigen Geräten wie Smartphones, Tags und Sensoren mit 10–50 cm Genauigkeit ermöglicht. Die Technologie ermöglicht sowohl app-freies als auch app-basiertes Handy-Tracking. Pelora stellt Positionsdaten für Branchen wie Retail, Logistik und Produktion bereit, in denen Positionsdaten entscheidend sind - etwa für standortbasierte Services und Analysen, oder Prozessüberwachung und -automatisierung.

Rivercyte aus Erlangen verbessert die klinische Infektionsdiagnostik bei Neugeborenen durch die erstmalige Erfassung von physikalischen Eigenschaften von Blutzellen. Benötigt wird nur ein Tropfen Blut, dessen Zellen mittels Hochdurchsatzmikroskopie und KI-basierte Bildanalyse in Kombination mit Mikrofluidik verformt werden. Daraus wird der Infektionszustand erfühlt und die Infektionsdiagnostik schneller, günstiger und standardisiert.

Senior Connect aus Oberfranken bringt Talente und Unternehmen passgenau zusammen – nicht nur im Recruiting, sondern auch im strategischen Onboarding und Offboarding. Während Unternehmen beim Onboarding von sofort einsatzbereiten Senior Professionals profitieren, unterstützt die Plattform im Offboarding dabei, ausscheidende Fachkräfte nahtlos in neue berufliche Perspektiven zu überführen. So entstehen Win-Win-Lösungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer – schnell, effizient und generationenverbindend.

Vasc-on-Demand aus Würzburg entwickelt künstliche Blutgefäße für realistischere Gewebemodelle und verbessert so präklinische Studien. Aktuell scheitern 90 % der Wirkstoffkandidaten in klinischen Studien. 40 % davon aufgrund mangelnder Wirksamkeit beim Menschen. Durch funktionale, menschenähnliche Vaskularisierung in gebrauchsfertigen Consumables lassen sich genau diese Hürden überwinden. Das spart Zeit und Kosten, reduziert Tierversuche und beschleunigt die Forschung in Pharma, Biotech und Academia.

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