21.07.2017

Quantum Systems gewinnt mit Senkrechtstartern

BayStartUP zeichnet die Sieger des Münchener Businessplan Wettbewerbs aus: Platz 1 geht an das Gründerteam von Quantum Systems.


Das Münchener Startup Quantum Systems gewinnt das Finale beim Münchener Businessplan Wettbewerb 2017. Das Team entwickelt unbemannte senkrechtstartfähige Flugzeuge, die die Vorteile von Hubschraubern und Flugzeugen in einem neuartigen Flugsystem vereinen. vendl auf Platz zwei konnte die Jury mit seinen innovativen Biergläsern überzeugen, die Glas und Flasche zugleich sind. inveox belegt den dritten Platz. Mit ihrer Technologie wollen die Medizintechnik-Gründer pathologische Labore automatisieren, um Fehler bei der Krebsdiagnose zu verhindern. 

Die Preisverleihung fand am Abend des 20. Juli im MVG Musum in München statt.

Preisverleihung Münchener Businessplan Wettbewerb im MVG Museum München

„Die Startup-Szene in Bayern verteilt sich erfreulicherweise über alle Branchen – auffallend ist, dass HighTech-Innovationen im B2B Segment sehr stark sind. Das zeigt: die Startups von heute werden der erfolgreiche Mittelstand von morgen“, sagte Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer BayStartUP. BayStartUP macht Startups fit für Gespräche mit Investoren und bringt sie mit Kapitalgebern zusammen. Neben den Bayerischen Businessplan Wettbewerben bietet das vom bayerischen Wirtschaftsministerium und privaten Wirtschaftsunternehmen geförderte Unternehmen Coachings, Workshops und Networking-Events für Gründer, Business Angels und Industrie sowie ein umfassendes Finanzierungsnetzwerk.

Die Sieger des Münchener Businessplan Wettbewerb im Überblick

Platz 1: Quantum-Systems GmbH (Technologien, Unbemannte Luftfahrt)
Quantum-Systems unbemannte senkrechtstartfähige Flugzeuge vereinen die Vorteile von Hubschraubern und Flugzeugen in einem neuartigen Flugsystem. Die Systeme benötigen keine Start- bzw. Landebahn und können über 100-mal weiter, 5-mal schneller und bis zu 6-mal länger fliegen als alle anderen auf dem Markt verfügbaren Produkte.

Platz 2: vendl (Desio GmbH) (Technologien, Verpackungsindustrie)
vendl ist die weltweit erste Verpackung, die Trinkglas und Flasche zugleich ist. Die zum Patent angemeldete Produktinnovation wird 2018 auf den Markt kommen.

Platz 3: inveox GmbH (Life Science, Medizintechnik)
Die Vision von inveox ist eine zuverlässige und schnellere Krebsdiagnose durch ein vollautomatisiertes, vernetztes Labor für die Vorbereitung des entnommenen Gewebes bis hin zum Gewebeschnitt auf dem Objektträger.

Die weiteren Nominierten Teams im Finale waren:

  • Alethia-Wood Technologien, Chemie- und Werkstoffe
  • Blik IKT, Logistik
  • Dynamic Components GmbH Technologien, Industrieautomation/Produktion
  • FerroSens Medizintechnik
  • Safety Tax Free GmbH IKT, Applikationssoftware
  • UroQuant Life Science, Biotechnologie

Siegerteams Phase 3 MBPW

„Die bayerische Gründerszene hat die Nase vorn“

MD Dr. Bernhard Schwab, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, hielt die Festansprache des Abends. „Schon die drei Sieger zeigen das beachtliche Spektrum der innovativen Startups in Südbayern. Von senkrecht startenden Drohnen über einen intelligenten Behälter für Biopsien, der Verwechslungen im Labor vermeiden helfen soll, bis zu einer Flasche, die gleichzeitig Trinkglas für ein urbayerisches Getränk ist, ist alles geboten. Die nominierten Gründer beweisen, dass Bayern kreativ und bei Zukunftstechnologien erstklassig aufgestellt ist“, sagte er.

Als Sponsor der Veranstaltung unterstützte die LfA Förderbank Bayern. „Die bayerische Gründerszene hat die Nase vorn! Das bestätigen die Gewinner des Münchener Businessplan Wettbewerbs. Die Professionalität, der Unternehmergeist und die hochinnovativen Geschäftsmodelle sind absolut überzeugend. Diesen Gründermut unterstützt die LfA mit dem attraktiven Startkredit, Risikoübernahmen und Venture Capital. So finanziert werden aus engagierten Gründern von heute erfolgreiche Unternehmer von morgen,“ ergänzte Dr. Hans Schleicher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA.


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