06.06.2019

Startups und die Energie von morgen

Die Energiebranche ist im Umbruch: eine große Chance für Startups und ihre Innovationen


Startups und die Energie von morgen

Längst ist die Energiewende zu einem der Kernthemen in der politischen und gesellschaftlichen Debatte geworden. Emissionen sollen eingespart, Energie nachhaltig bereitgestellt und effizient genutzt werden. Auch für Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie ihre Strukturen anpassen und neue Ansätze entwickeln können, um Prozesse und Technologien klimafreundlicher zu gestalten. Zahlreiche Modelle werden bereits verfolgt, doch die Umstellung stockt. Gesucht sind neue Konzepte für eine flächendeckend nachhaltige Infrastruktur.

Hier liegt die Hoffnung auf Startups, die Ideen und Expertise für einen Wandel mitbringen. Gründer aus der Energiebranche haben die Chance, in einem bedeutenden Markt mit innovativen Technologien Fuß zu fassen.

Startups mit spannenden Geschäftsmodellen, die Alternativen zu herkömmlichen Ansätzen bieten, stellen wir in den kommenden Wochen hier auf dem Blog vor. Das Thema "Startups und die Energie von morgen" ist auch der Schwerpunkt in der aktuellsten Ausgabe unseres Magazins startUPdate

Startups als CleanTech-Vorreiter 

Eine entscheidende Rolle beim Thema "Startups und die Energie von morgen" spielt der Bereich CleanTech, also „saubere Technologien“. Unter dem Begriff lassen sich Konzepte zusammenfassen, die das Ziel verfolgen, Ressourcen einzusparen, Emissionen zu reduzieren und bestehende Lösungen zu optimieren. Anwendung finden die Produkte, Verfahren und Dienstleistungen vor allem in den Sektoren Energie, Gebäude und Verkehr, aber auch in der Land- und Ressourcenwirtschaft. Startups, die sich diesem Themenbereich zuwenden, sind vielseitig: ihre verschiedensten Innovationen reichen von nachhaltiger Verpackung über Peer-to-Peer-Energy-Sharing bis zur Energiegewinnung mittels Windwalzen. 

Investor Dr. Martin Heubeck unterstreicht die Perspektiven für Gründer: „Vielversprechend sind informationstechnische Lösungen und der Bereich des Lastmanagements. Ein wesentliches Thema stellt die Sektorintegration dar. Zudem werden Systeme, die erzeugte und nachgefragte Energie im Ist und in der Zukunft mittels zuverlässiger Prognosen zum Ausgleich bringen, eine Rolle spielen.“

Chancen für Startups aus Deutschland 

Einen Trend bei den Erneuerbaren Energien hat Deutschland dabei wohl nicht verpasst, so die Einschätzung von Heubeck. „Das Problem liegt eher in der Marktmechanik und in den jeweiligen Wirtschaftspolitiken, sowie in der schnellen Umsetzungsfähigkeit aus der Forschung in marktfähige Produkte.“

In einem Umfeld der deutschen Exzellenzcluster, einem starken deutschen Mittelstand und Großkonzernen haben Gründer – eine gute Zusammenarbeit aller Marktteilnehmer vorausgesetzt – mit echten Innovationen im Energiesektor die Chance, ihre Produkte im globalen Markt durchzusetzen.

Dr. Rolf Nagel, Mitbegründer von Munich Venture Partners (MVP), sagt: „Wir haben in Deutschland nur eine Chance, uns technologisch zu positionieren: und zwar genau da, wo wir Patente zu unseren Innovationen einbringen können und wo Knowhow bzw. Deep-Tech gefragt ist, das andere Länder in der Form nicht haben.“ Er fügt hinzu, wie elementar dabei die Zusammenarbeit zwischen allen Marktteilnehmern ist, damit sich Startups stark positionieren können.

Hier geht es zum PDF-Download des Magazins startUPdate 02/2019. Eine Übersicht aller startUPdate Magazine finden Sie hier

 


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