09.03.2018

Das sind die Top 10 Startups im Businessplan Wettbewerb Nordbayern

BayStartUP prämiert die besten Startups aus der ersten Phase im Businessplan Wettbewerb Nordbayern


BPWN

BayStartUP prämierte gestern Abend die Siegerteams der ersten Phase im Businessplan Wettbewerb Nordbayern. Zehn Startups konnten sich mit ihren Geschäftskonzepten gegen ein starkes Teilnehmerfeld aus ganz Nordbayern durchsetzen. Die besten Ideen kommen vor allem aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologien, Medizintechnik, Lifestyle und IT. Insgesamt hatten 78 Startups ihre Pitchdecks und Businesspläne eingereicht. Die Siegerteams erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Jeder Teilnehmer erhält zudem umfangreiches schriftliches Feedback von einer Expertenjury. Sie besteht aus Investoren, Unternehmen und Kennern der Gründerszene. Damit können die Gründerteams ihren Geschäftsplan weiter optimieren um ihre Idee erfolgreich in den Markt zu bringen. Das Event war auch der Veranstaltungsauftakt für das 20-jährige Jubiläum des Businessplan Wettbewerb Nordbayern.

Die besten zehn Startups in Phase 1 des Businessplan Wettbewerbs Nordbayern sind:

  • Anylamp aus Regensburg ermöglicht Verbrauchern, über ein intuitives Interface ihre Lampen nach individuellen Wünschen zu designen und sich diese dann in einer live 3D-Vorschau in einer zeigen zu lassen. Ist der Kunde mit dem Design zufrieden, startet nach der Bestellung der vollautomatische Fertigungsprozess.
  • Auf Basis neuster IoT-Technologie hat Baeren.io aus Kitzingen eine offene Infrastruktur entwickelt, die Zählerdaten aller Energiearten in Mehrfamilienhäusern automatisiert und im gewünschten Intervall erfasst. Dadurch liegen ein zeitnahes und umfassendes Bild der Energieverwendung und präzise Verbrauchsdaten für die Abrechnung vor.
  • Jetstream aus Neustadt a.d. Waldnaab hat eine völlig neuartige In-Memory Datenbank-Engine entwickelt, die 1.000 Mal schneller ist als heute gängige Datenbanken wie MySQL und dadurch Datenbankanwendungen rasant beschleunigt. Zeitraubende Umwandlungsprozesse fallen dadurch vollständig weg und Anwendungen werden rasant schneller.
  • Das Startup Matchworking aus Fürthmatcht Projektpartner anhand von Typenpsychologie, Arbeitsweise, Werten und Skills und findet so die Experten, die wirklich zu einem Projekt und zum Auftraggeber passen. So bringt das Team zwischenmenschliche Beziehung in den Fokus der Projektarbeit zurück.
  • Octoplate aus Bamberg entwickelt eine App, mit dem der Gast eigenständig in der Gastronomie Getränke und Speisen bestellen kann. Die Bestellung wird dabei mit dem eigenen Smartphone getätigt. Hierdurch wird die Bestellung nicht nur einfacher, sondern auch schneller.
  • Die Cloud-Software des Startup Pyoneer aus Würzburg kombiniert auf Basis von Design Thinking Methoden das Analysieren von Kundenproblemen und Bedürfnisse mit einem agilen Produktmanagement.
  • smoost aus Bamberg ist Deutschlands größte Charity-App für Vereine. Hier werden Werbegelder in finanzielle Zuwendungen für gemeinnützige Projekte in der Nachbarschaft umgewandelt. Nutzer können so Gutes tun, ohne eigenes Geld dafür bezahlen zu müssen.
  • Ziel von vitas.ai aus Nürnberg ist die Entwicklung eines intelligenten Sprachdialogsystems auf Basis von Künstlicher Intelligenz, um telefonische Standardanfragen für Unternehmen zu beantworten. Im Gegensatz zu heutigen Systemen braucht man keine Telefontasten zu drücken, stattdessen fühlt sich das Gespräch wie ein Dialog mit einer realen Person an.
  • Als Pionier in der Analyse von Atemgasen zur Leistungssteigerung entwickelte das Team von Vitascale™ aus Fürthdas weltweit erste echte Wearable zur atemgasbasierenden Stoff wechsel- & Leistungsdiagnostik. Die Anwendung soll maximal handlich sein, die Messwerte präzise wie nie zuvor.
  • WINGMAN aus Neumarkt i.d.OPf. ist ein natürlicher Wachmacher und Snack in einem in Form eines veganen Energieriegels mit einer einzigartigen Kombination aus Grüntee und Kaffee.

Weitere nominierte Teams waren

  • Chamelio
  • Familyclub
  • Kultify
  • Stramplerbande
  • Economic Water (EcoWa) 
  • FinmiSys Finanzieren mit System 
  • Spielbude Erlangen

„Die Teilnehmer im Businessplan Wettbewerb Nordbayern zeigen in der ersten Wettbewerbsphase eine ungeheure Branchenvielfalt. Die Startups kommen aus den verschiedensten Regierungsbezirken und bringen zu einem sehr großen Teil viel Potential für skalierbare Geschäftsmodelle mit. Das lässt auch für Phase zwei und drei auf einen spannenden Wettbewerb hoffen“, sagte Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP.

Bernhard Reichle, Vice President in der Siemens AG, erläuterte in der Begrüßungsrede des Abends die Chancen der Digitalisierung und plädierte für eine Zusammenarbeit zwischen Gründern und etablierten Unternehmen: „Startups sind sehr schnell, auf ihrem Gebiet oft Technologievorreiter und enorm flexibel. In einem offenen System wie der Siemens Datenplattform MindSphere können sie die Lösungsdynamik für innovative Anwendungen beschleunigen, im Gegenzug finden ihre Produkte und Geschäftsideen hier ein weltweites Nutzernetzwerk. So kann für beide Seiten eine echte Win-Win-Situation entstehen.“ Die Datenplattform MindSphere verbindet Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen und ermöglicht es Unternehmen, die Fülle von Daten aus dem Internet der Dinge (IoT) für umfängliche Analysen zu nutzen. Die Siemens AG ist langjähriger Sponsor des Businessplan Wettbewerb Nordbayern.


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