26.07.2016

#StartupExperten: Wie konzipieren Startups Aktien- und Anteilsoptionen?

Dr. Rolf Leuner, Rödl & Partner, Leiter Bereich Innovative Vergütung


Finanzierung & Finanzen, Rechtsfragen, Marketing & Vertrieb und mehr – eine ganze Reihe von Fachbereichen ist wichtig für Gründer und schnell wachsende Unternehmen. In den BayStartUP Fach-Workshops vermitteln Experten zu diesen Themen grundlegendes Know-how. Im Blog geben die Experten erste Tipps, wie Startups für die wichtigsten Meilensteine bei Gründung und Wachstum gerüstet sind . #StartupExperten

Dr. Rolf Leuner, Rödl & Partner, Leiter Bereich Innovative Vergütung

Finanzinvestoren legen Wert darauf, dass das Management nachhaltig überzeugt. Daher erwarten sie einen Employee Stock Option Plan (ESOP) bzw. andere Anteilsoptionen als Incentivierung für das Key-Personnel. Allerdings sollte bei der Konzeption auch an Trennungssituationen gedacht werden. Good leaver und bad leaver sollten hier in jedem Fall unterschiedlich behandelt werden. Auch Change-of-Control-Situationen sollten antizipiert werden. Steuerrechtlich muss beachtet werden: Die Rechtsprechung – und zwischenzeitlich auch die Finanzverwaltung – fragt danach, ob die Optionen aufgrund des Arbeitsverhältnisses gewährt werden, und nicht aufgrund eigener Rechtsbeziehungen. Im letztgenannten Falle sind sonstige Einkünfte oder Kapitaleinkünfte denkbar, auch gewerbliche oder selbstständige. Ist dagegen Lohnversteuerung der Fall, dann resultiert die Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz. Startup-Geschäftsführer sollten einen erfahrenen steuerlichen Berater konsultieren – auch damit Mitarbeiter keine bösen Überraschungen statt einer Belohnung für Leistung und Loyalität erleben müssen. Deswegen ist immer auch eine Lohnsteuer- und/oder Sozialversicherungsanrufungsauskunft eine gute Wahl.


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