27.01.2016

Startschuss für neue „Digitale Gründerzentren“ in Bayern


Vorschau

Jury und Konzept der Ausschreibung für neue Gründerzentren wurden vorgestellt


Am 26. Januar luden Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Joseph Pschierer zur Auftaktveranstaltung "Digitale Gründerzentren" nach München ins WERK.1 ein.

Im Rahmen der Initiative „Gründerland.Bayern“ werden in jedem Regierungsbezirk Bayerns ab Ende des Jahres Gründerzentren mit dem Schwerpunkt Digitalisierung errichtet. Zur Auswahl der Gründerzentren wurde eine unabhängige Expertenjury ernannt, die Ilse Aigner vorstellte. Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP, ist ein Mitglied. Ilse Aigner: „Es geht darum, das Beste für die Gründer und aus den Regionen herauszuholen. Für die unabhängige Jury konnten wir herausragende Mitglieder gewinnen.“

Als Mitglieder der Jury wurden benannt:

  • Bernd Buckenhofer (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bayerischen Städtetags)
  • Dr. Hartwig von Bülow (HWK für München und Oberbayern als Vertreter des Bayerischen Handwerkskammertages)
  • Joachim Feldmann (vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft)
  • Dr. Alex von Frankenberg (Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds)
  • Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser (Präsident der Bayerischen Forschungsstiftung)
  • Prof. Dr. Herbert Henzler (Vorsitzender Steuerungsboard WERK1.Bayern)
  • Priv. Doz. Dr. Sara Matt-Leubner (Leitung Transferstelle Wissenschaft - Wirtschaft - Gesellschaft der Universität Innsbruck)
  • Prof. Dr.-Ing. Erich R. Reinhardt (1. Vorsitzender Medical Valley e.V.)
  • Dr. Carsten Rudolph (Geschäftsführer der BayStartUP GmbH)
  • Dr. Herbert Vogler (IHK für München und Oberbayern als Vertreter des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages)
  • Prof. Dr. Isabell M. Welpe (TU München)

Ilse Aigner: „In jedem bayerischen Regierungsbezirk wollen wir mindestens ein Gründerzentrum mit dem Schwerpunkt Digitalisierung errichten. Das Konzept zählt.“ Bewerben können sich also bereits bestehende und neue Zentren. Franz Josef Pschierer: „Es genügt nicht mehr, nur Räume bereitzustellen. Neu ist bei diesem Programm das geforderte Netzwerk, das Hochschulen sowie Unternehmen und Start-ups aus der ganzen Region einbezieht. Zusätzlich erhalten die Gründer ein umfangreiches Coaching-Angebot, frühe Unterstützung bei der Internationalisierung sowie bei der Finanzierung, damit sie sich erfolgreich entwickeln können.“

Jeder Regierungsbezirk erhält ein Gründerzentrum wie das WERK1.Bayern am Münchener Ostbahnhof. Dort trafen sich bereits Abgeordnete, Hochschul- und Regierungspräsidenten sowie Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, um aus erster Hand über das Programm informiert zu werden. Das WERK1.Bayern soll auch aktiv am Austausch zwischen künftigen Gründerzentren im Bereich Digitalisierung teilnehmen. Die Vernetzung untereinander soll einen bayernweiten Mehrwert bilden.

Digitale Gründerzentren Bayern Auftakt im WERK1

Wie „Digitale Gründerzentren“ funktionieren und in Zukunft aussehen können, diskutierte bei der Auftaktveranstaltung eine gut gemischte Podiumsdiskussion, die von Dr. Carsten Rudolph moderiert wurde: WERK.1 Mieter und Startup-Unternehmer xx, Wirtschaftsstaatssekretär Franz Joseph Pschierer, Prof. Dr.-Ing. Heinz Gerhäuser, ehem. Institutsleiter das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen, und Dr. Franz Glatz, Leiter des WERK.1.

So funktioniert die Bewerbung für potenzielle Betreiber der „Digitalen Gründerzentren“

Voraussetzung einer erfolgreichen Bewerbung ist ein breites Netzwerk bestehend u.a. aus Hochschulen, etablierten Unternehmen, Kapitalgebern und Existenzgründern. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 13. Mai 2016. Bis Mitte Juni 2016 erfolgt die Auswahl der erfolgreichen Konzepte durch die Expertenjury. Neu ist zudem ein Programm für junge Unternehmen, die maximal zwei Jahre alt sind und deren Start unterstützt wird durch Finanzierungsmittel in Höhe von bis zu 3.000 Euro monatlich für einen Zeitraum von maximal einem Jahr. Alle Details zum laufenden Wettbewerbsverfahren unter www.gruenderland.bayern.  


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