3 Sieger des BPW ideenReich 2017 für Südostbayern

Vorschau

Die BPW ideenReich Sieger - ein Stromspar-Programm, eine IT Logistik-Plattform, ein innovativer Stecker mit Zusatznutzen - wurden am 20. Februar in Landshut prämiert.


Die drei besten Startups 2017 aus Südostbayern wurden prämiert. Beim diesjährigen Businessplan Wettbewerb stehen drei Gründerteams mit Elektronik- und IT-Produkten an der Spitze. Die Sieger wurden am 20. Februar im Landshuter Salzstadel von Oberbürgermeister Alexander Putz und den Ausrichtern des Wettbewerbs vorgestellt.

Auf dem Bild von links: Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer BayStartUP; Alexander Putz, Oberbürgermeister von Landshut; Andro Grünberger, Bavarian Labs GmbH (3. Platz); Philipp Graßl, Disporaptor (2. Platz); Michael Hasler und Sebastian Schmidt, Smartricity (1. Platz); Harald Wagner, BayStartUP, Leiter BPW ideenReich. 

Die 3 Sieger des BPW ideenReich 

Insgesamt hatten 250 Teilnehmer-Teams bei der ersten Abgabe der Bayerischen Businessplan Wettbewerbe 2017 mitgemacht. Für Südostbayern wurden drei Sieger mit insgesamt 2.250 Euro an Preisgeldern ausgezeichnet. Jeder einzelne Teilnehmer erhielt zudem Feedback und Tipps von den Wettbewerbs-Juroren zur Optimierung des Businessplans.

Das junge Gründerteam von Smartricity auf Platz 1 hat ein Programm entwickelt, mit dem Privathaushalte signifikant Strom sparen können, indem sie den Verbrauch ihrer elektronischen Geräte genau analysieren lassen. Dazu können sie eine App oder ein Programm auf dem Computer nutzen. Dahinter steht ein ausgeklügeltes System zur Auswertung des Verbrauchs, das auf künstlicher Intelligenz basiert und zum Beispiel die Modelle von elektronischen Geräten im praktischen Einsatz vergleichen kann. Nach Aussage des Gründerteams ist Smartricity das erste Produkt, das den Umfang einer Energieberatung schnell, einfach und für den Nutzer kostenlos bietet.

Der Gründer von Disporaptor auf Platz 2 möchte mit seinem Angebot die Logistik-Branche digitalisieren. Disporaptor ist eine IT Plattform, die Kunden und Spediteure verbindet und den Angebotsprozess bei Tagespreisanfragen regelt. Philipp Graßl ist selbst Geschäftsführer eines Speditionsunternehmens im Familienbesitz. Die Anzahl der Transportanfragen beläuft sich allein beim eigenen Betrieb auf jährlich 7000-8000 Anfragen mit einem Angebotswert von 1.600.000 Euro. Seine Plattform richtet sich deshalb direkt an den Kunden und soll zu Bündelungseffekten und Preisvorteilen für den Kunden führen.

Das Startup GA Bavarian Labs GmbH auf Platz 3 richtet sich an private Nutzer – vor allem auf internationalen Reisen. Der Gründer Andro Grünberger hat einen Adapter entwickelt, der in alle weltweit üblichen Steckdosen passt und Elektro-Geräte zuverlässig anbindet. Das patentierte Gerät kann zudem elektronische Daten sichern und das Aufladen intelligent steuern.

> Mehr über die Sieger BPW ideenReich 2017

Prämierung im Landshuter Salzstadel

Bild von Alexander Putz Oberbürgermeister von Landshut

OB Alexander Putz begrüßte die Gäste im Salzstadel und betonte die große Bedeutung von innovativen Gründern und deren Unterstützung für den gesamten Wirtschaftsstandort.

Logos Partner ideenReich

Vor zehn Jahren bereits unterschrieben die kommunalen und städtischen Kooperationspartner sowie die Hochschulen der ideenReich-Region Niederbayern mit Altötting und Mühldorf den Vertrag zum Start der ersten Saison des Businessplan Wettbewerbs ideenReich. Harald Wagner, BayStartUP, Leiter des BPW ideenReich, zeigte die Kooperationspartner bei der Prämierung. 

Bild wuidi Gründer Alfons Weinzierl

Als Sieger von 2016 kam wuidi-Mitgründer Alfons Weinzierl zur Prämierung und erzählte in seinem Vortrag die Erfolgsgeschichte des jungen Gründerteams, die bisher schon „vom Businessplan zu 6.000 Nutzern“ führte. Das niederbayerische Startup wuidi hat ein digitales Wildwechsel-Radar entwickelt. Die Anwendung für Smartphones, Tablets und Computer soll Wildunfälle vermeiden, hilft im Notfall aber auch bei der Abwicklung. www.wuidi.de 

Nächste Einreichung für Gründer bis 20. März 2017

Die jetzt laufende Phase 2 des Münchener Businessplan Wettbewerbs richtet sich an Gründer aus ganz Südbayern. Hier können auch neue Teilnehmer einsteigen. Sie haben die gleichen Chancen wie bisherige Wettbewerbs-Teams. Fünf Sieger gewinnen insgesamt 9.000 Euro an Preisgeldern! Außerdem bekommt wieder jeder einzelne Teilnehmer Feedback der Unternehmer- und Kapitalgeber-Jury. Damit lohnt sich das Mitmachen auf jeden Fall. Im Fokus der Phase 2: Die Businessplan-Kapitel Marktanalyse, Marketing und Vertrieb. Der Grob-Businessplan für die Einreichung soll circa 20 Seiten umfassen.

Alle Informationen und Anmeldung bis 20. März 2017 unter www.baystartup.de/bayerische-businessplan-wettbewerbe 


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