Bayerische Businessplan Wettbewerbe

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Sieger Münchener Businessplan Wettbewerb Phase 2

5 Startup Sieger aus München

Fünf Sieger in Phase 2, dotiert mit insgesamt 9.000 Euro. 


1. Platz: ParkHere

ParkHere Sieger Münchener Businessplan Wettbewerb 2016 Phase 2

ParkHere bietet ein energieautarkes System an, das die Parkplatzauslastung in Städten verbessern wird. Dafür werden ultradünne Sensoren auf den Parkflächen befestigt, die registrieren, wenn ein Auto den Parkplatz befährt oder verlässt: Durch die elastische Verformung der Sensoren wird eine elektrische Spannung erzeugt, die den Belegungsstatus über ein Mobilfunkmodul an eine zentrale Datenbank leitet. Von dort können Kartenhersteller und Navigationsdienstleister die Daten beziehen und in ihre Systeme integrieren. Autofahrer werden direkt zum nächsten freien Parkplatz geleitet. Das System leistet einen aktiven Beitrag zur Reduzierung des Verkehrs, da
unnötige Umwege bei der Suche vermieden werden; Kommunen können mit ParkHere ihr Parkraummanagement flächendeckend effizient gestalten.

Team: Clemens Techmer, Jakob Sturm, Felix Harteneck
Branche: TECHNOLOGIEN, CleanTech
Herkunft: TUM Technische Universität München


2. Platz: ATR Elements

ATR Elements 2. Platz Münchener Businessplan Wettbewerb 2016 Phase 2

Die ATR-Infrarotspektroskopie ist in den Laboren dieser Welt weitverbreitet. Seit einigen Jahren wird zu Forschungszwecken damit auch Blut analysiert: Blutwerte werden bestimmt und sogar Krankheiten wie Krebs oder Malaria können diagnostiziert werden. Ein Kernelement für den Sprung in die klinische Praxis liefert ATR Elements: Einen Probenträger, der 100mal günstiger ist und sich damit für den Einmalgebrauch eignet. Eine bis zu 100fach höhere Empfindlichkeit sorgt für eine höhere Diagnosegenauigkeit.
Nur noch ein Tropfen Blut wird benötigt und die Zentrifugation entfällt.

Team: Anja Müller, Alexander Geißler, Lorenz Sykora
Branche: LIFE SCIENCE, Medizintechnik
Herkunft: TUM Technische Universität München | gefördert durch EXIST


3. Platz: DEOXY Technologies

3. Platz Deoxy Sieger Münchener Businessplan Wettbewerb 2016 Phase 2

Das Team arbeitet an einer Zukunft, in der jeder Krebspatient das Medikament bekommt, das ihm hilft. Weltweit erkranken jährlich 1,7 Mio Frauen an Brustkrebs und 1,8 Mio Menschen an Lungenkrebs. Aufgrund technologischer Einschränkungen können Ärzte oft erst nach mehreren Versuchen das richtige Medikament identifizieren. Ein Krebsmedikament, das nicht wirkt, verursacht aber katastrophale Nebenwirkungen ohne zu helfen. DEOXY entwickelt eine Technologie, mit der flächendeckend sofort das richtige Medikament identifiziert werden kann.

Team: Dr. Robert Grummt, Johannes B. Woehrstein, Dr. Heinrich Grabmayr
Branche: LIFE SCIENCE, Biotechnologie
Herkunft: LMU Ludwig-Maximilians-Universität München


4. Platz: ReActive Robotics

4. Platz Münchener Businessplan Wettbewerb Phase 2: Reactive Robotics

Intensivpflichtige Patienten, welche mit Frühmobilisierung (FM) therapiert werden, können die Intensivstation (ICU) 1 Tag früher verlassen. Manuelle FM ist kostenintensiv, da 3 zusätzliche Pflegekräfte nötig sind. ReActive Robotics entwickelt einen Roboter, der FM in der ICU automatisiert und von 1 Pflegekraft bedient wird. Das Gerät ist das Einzige am Markt, das sich automatisch an den Patienten anpasst. Dadurch wird die Usability erhöht, was die Zeit pro Therapiesitzung reduziert. Kliniken werden den ROI innerhalb von 2 Jahren erreichen.

Team: Alexander König, Helfried Peyrl, Simon Spiegel, Christian Anton
Branche: LIFE SCIENCE, Medizintechnik
Herkunft: Privat | München


5. Platz: SpaceCooling

Space Cooling: 5. Platz Münchener Businessplan Wettbewerb 2016 Phase 2

Neues Kühldeckensystem mittels tauwasserfreier Flächenkühlung für Krankenhäuser, Labore, Hotels, Industrie, Büros und Wohngebäude. Der Nutzen: Die Technologie ermöglicht eine gesunde Raumtemperierung durch geräuschlose Wärmeabführung ohne Luftaustausch, Tauausfall, Zugluft und Schimmelbildung. Damit wird erstmals eine sichere Anwendung von flächenbasierten Kühldeckensystemen im tropischen Klima möglich. Das System ist effizienter als Luftkühlung, spart Energie und CO2-Emissionen und kann mit recyclebaren Materialien hergestellt, sowie lichttechnisch- und akustisch aktiviert werden.

Team: Alexander Buff, Jonathan Michel, Daniel Himmel, Simon Obelz
Branche: SERVICE, Baugewerbe
Herkunft: Fraunhofer Institut für Bauphysik | Rosenheim


> Weitere Nominierte in der Phase 2

 

 

 

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