Bayerische Businessplan Wettbewerbe

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6 Nominierte in Phase 3

Weitere Nominierte des Münchener BPW Phase 3 2016

Zusammen mit den > 3 Siegern in Phase 3 waren das die besten Teilnehmer-Teams:


3dTrust GmbH 
3dTrust entwickelt eine umfangreiche Softwarelösung, um die Datensicherheit, Rückverfolgung, Monetarisierung und Standardisierung im 3D-Druckverfahren anzugehen. Die Grundlage der Plattorm ist ein digitales Netzwerk, das Daten verschlüsselt an enfernte 3D-Drucker übermittelt. Diese Streaming-Technologie schützt das geistige Eigentum der Urheber, da eine Bearbeitung oder Speicherung der Daten durch Dritte nicht notwendig ist. Die detaillierten Informationen über Fertigungsprozess und Qualität des gedruckten Teils können auf der Plattorm abgerufen werden. So erfährt der Urheber wer, wann, wo und wie oft seine CAD-Daten verwendet hat. Das Ziel ist, dadurch einen Standardprozess zu etablieren und ein bedienungsfreundliches Werkzeug für das Einsetzen von 3D-Drucker in der digitalen Lieferkette anzubieten.
Team: Alexandre Guerin, Andrei Mituca, Antoine Jeol
Branche: IKT, Applikationssoftware
Herkunft: Hochschule München


CEDAR

Mit CEDAR lassen sich eingebettete Systeme umfassender testen und speziell sporadisch auftretende Fehler leichter finden. Die patentierte CEDAR-Technologie ist ein Schlüssel für den Projekterfolg in vielen Anwendungsbereichen (Automobilbau, Medizintechnik, Luftfahrt, industrielle Steuerungen etc.), besonders bei der Nutzung von modernen Multicore-Prozessoren. CEDAR nutzt von Prozessoren ausgegebene Trace-Daten und wertet diese mittels einer aufwändigen FPGA-Implementierung kontinuierlich und in Echtzeit aus. Dies stellt eine neue Qualitätsstufe gegenüber traditionellen Lösungen dar, bei denen die Daten nur aufgezeichnet und offline analysiert werden. Den Nachteil der daraus resultierenden kurzen Beobachtungsdauer und der langen Wartezeit auf das Ergebnis kann CEDAR hierbei elegant lösen. Mit CEDAR kann ein eingebettetes System unbegrenzt lange überwacht und verifiziert werden - und das in Echtzeit.
Team: Alexander Lange, Prof. Dr. Martin Leucker, Dr. Alexander Weiss
Branche: IKT, Embedded/mobile und Systemsoftware
Herkunft: Privat | Rosenheim


FerroSens

FerroSens hat mit FIDscreen ein patentiertes optisches Gerät entwickelt, das nach den Vorgaben der WHO eine schnelle, kostengünstige Methode zur nicht-invasiven Eisenmangelmessung bietet. Die geringe Komplexität der Messprozedur kann mit einer Fiebermessung mit einem han-delsüblichen Infrarot-Thermometer im Ohr verglichen werden. Damit ist FIDscreen in der Lage, den diagnostischen Zugang zu Eisenmangel zu revolutionieren, und routinemäßige Vorsorgeun-tersuchungen für einen weiten Nutzerkreis zu ermöglichen. FerroSens wird FIDscreen produzieren, vertreiben und jährlich beim Kunden warten. Zu Beginn der Geschäftstätigkeit wird sich Ferro-Sens auf Kinderärzte und Kliniken fokussieren, da bei Kindern der größte medizinische Nutzen besteht und für Kinder eine Blutentnahme besonders unangenehm ist.
Team: Dr. Georg Hennig, Nicolas Höhne, Dr. Christian Homann, Alexander Lang
Branche: LIFE SCIENCE, Medizin-Technik
Herkunft: LMU Ludwig-Maximilians-Universität München | gefördert durch EXIST


Mecuris GmbH

Mecuris will die medizinische Versorgung durch patientenangepasste, orthopädische Hilfsmittel verbessern. Dafür steht Ärzten und Orthopädietechnikern eine Online-Plattform mit für den 3D-Druck optimierten Orthesen und Prothesen zur Verfügung. Aus Patientenbildern (CT, MRT, 3D-Scan) entstehen automatisch, ohne 3D-Konstruktionskenntnisse, patientenangepasste Hilfsmittel, welche noch nach den Wünschen des Arztes angepasst und additiv gefertigt werden (sog. 3D-Druck). Dank der digitalen Prozesskette reduziert sich die Fertigungszeit um bis zu 95%, bei konstanten Kosten und Qualität.
Team: Jannis Breuninger, Anja Fischer, Felix Gundlack, Manuel Opitz, Frank Preuss, Dr. med. Simon Weidert, Wolf-Peter Werner
Branche: LIFE SCIENCE, Medizintechnik
Herkunft: LMU Ludwig-Maximilians-Universität München | gefördert durch EXIST


Sinn Power GmbH
Das Wellenkraftwerk von SINN Power erzeugt aus Meereswellen günstig, zuverlässig und einfach nachhaltigen Strom. Dazu setzt SINN Power zuallererst auf niedrige Herstellungskosten durch massenproduzierbare Standardkomponenten. Alle Teile sind außerdem für den Transport in ISO-Containern optimiert und erreichen daher auch entlegene Küsten problemlos. Aufbau und Wartung sind bewusst einfach gehalten, so dass das Wellenkraftwerk genauso in Ländern mit weniger entwickelter Infrastruktur eingesetzt werden kann. Das Grundprinzip des schwimmenden Wellenkraftwerks und die Lineargeneratoreinheit sind durch Patente in den relevanten Zielmärkten geschützt. Der Fokus auf Inhouse-Forschung und Entwicklung hat bereits mehrere Einzellösungen hervorgebracht, die schon heute von Kunden angefragt werden und perspektivisch weitere Geschäftsfelder eröffnen.
Team: Dr. Philipp Sinn, Dr. Martin Bednarz, Rike Brand, Tristan Jochner 
Branche: TECHNOLOGIEN, CleanTech
Herkunft: TUM Technische Universität München | gefördert durch EXIST-Forschungstransfer


terraplasma medical GmbH

Die terraplasma medical GmbH entwickelt, produziert und vertreibt das tragbare und batteriebetriebene Kaltplasmagerät plasma care zur stationären sowie ambulanten Behandlung von chronischen und akuten Wunden. Das plasma care setzt auf die innovative Mikroplasmatechnologie, die mit Hilfe von vielen Mikroentladungen kaltes atmosphärisches Plasma (ein teilweise ionisiertes Gas) erzeugt. Diese Technologie ermöglicht das Inaktivieren von sämtlichen Bakterien auf der Wundoberfläche – dies gilt auch für die besonders gefährlichen resistenten Keime wie MRSA – ohne Schmerzen, Nebenwirkungen oder allergische Reaktionen zu induzieren.
Team: Dr. Julia Zimmermann, Jens Kirsch, Sylvia Binder
Branche: LIFE SCIENCE, Medizin-Technik
Herkunft: Max-Planck-Gesellschaft

 

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